Häufige Fragen im Rahmen der Energieberatung (FAQ)
Was kostet ein Energieberater?
Die Kosten hängen von der Art der Beratung sowie der Größe und Komplexität des Gebäudes ab.
Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) für ein Einfamilienhaus wird beispielsweise mit 650 € (bei einem Mehrfamilienhaus mit 850 €) staatlich gefördert, so dass sich Ihr Eigenanteil deutlich verringert.
Ein Energie-Check Kompakt oder eine Fördermittelberatung sind oft schon mit einem kleinen Budget realisierbar – und die Einsparungen durch die richtigen Maßnahmen machen die Beratung schnell wieder wett.
In einem kostenlosen Erstgespräch
erläutere ich Ihnen gerne die voraussichtlichen Kosten für Ihre
individuelle Situation und erstelle im Anschluss ein entsprechendes
Angebot
Was ist der Unterschied zwischen einem iSFP und einem Energie-Check Kompakt?
Ein iSFP (individueller Sanierungsfahrplan) ist eine detaillierte Strategie für die energetische Modernisierung Ihres Gebäudes. Er zeigt, welche Maßnahmen sich lohnen, welche Fördermittel es gibt und in welcher Reihenfolge Sie sanieren sollten.
Ein Energie-Check Kompakt gibt eine schnelle Einschätzung, wo Ihr Gebäude energetisch steht und welche Optimierungen sinnvoll wären – ohne tiefgehende Planung.
Was ist mit Nicht-Wohngebäuden oder denkmalgeschützten Bauten?
Ich bin auf die Bewertung von Wohngebäuden spezialisiert.
Bewertungen und Beratungen zu Nicht-Wohngebäuden sowie zu denkmalgeschützten Bauten biete ich derzeit nicht an.
Welche Unterlagen braucht ein Energieberater von mir?
Für die Erstellung eines Energie-Bedarfsausweises, eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) sowie eines Energie-Check Kompakt benötigt ein Energieberater in der Regel folgende Unterlagen:
- Grundriss- und Baupläne des Gebäudes
- Informationen zur Gebäudehülle - Details zu Dämmung, Fenstern und Türen
- Technische Daten zur Heizungsanlage, wie z. B. Baujahr, Effizienzklasse, Brennstofftyp
- Energieverbrauchsdaten (Strom, Gas, Öl, ...) der vergangenen Jahre
- vorhandene Solaranlagen
- Schäden am Gebäude
- Geplante Umbauten
Für die Erstellung eines Energie-Verbrauchsausweises werden Nachweise über den tatsächlichen Energieverbrauch der letzten 3 Abrechnungsperioden benötigt.
Für die interne Dokumentation sowie die Ausarbeitung verschiedener Unterlagen werden üblicherweise Fotos von einzelnen Aspekten vom Innen- und Außenbereich des Hauses angefertigt.
In welcher Region kann ich Lange Effizient beauftragen?
Um eine effektive und effiziente Betreuung von meinem Standort in Brüggen aus sicherzustellen, bin ich im Kreis Viersen und den angrenzenden Regionen tätig – darunter Mönchengladbach, Heinsberg, Geldern, Nettetal, Schwalmtal, Wachtendonk, Kerken, Grefrath und Umgebung.
Kann ich sicher sein, dass ich kompetent beraten werde?
Ja. Als zertifizierter Energieeffizienz-Experte nach dena-Standards habe ich die notwendige Qualifikation, um Sie professionell zu beraten.
Durch mein Ingenieursausbildung und langjährige Berufserfahrung verfüge ich zudem über ein solides technisches Verständnis und Fachwissen.
Durch die Kombination aus technischem Know-how, Zertifizierung und langjähriger Erfahrung im Bereich der Beratung können Sie sicher sein, dass Sie bei mir in guten Händen sind.
Ich arbeite unabhängig, das heißt, meine Empfehlungen richten sich ausschließlich nach den besten Lösungen für Ihr Gebäude – nicht nach Verkaufsinteressen.
Beantragt mein Energieberater für mich die Fördermittel?
Nein. Ein Energieberater erläutert im Rahmen einer Fördermittelberatung oder im Individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), welche Förderprogramme (z. B. von BAFA und/oder KfW) für Ihr Vorhaben grundsätzlich infrage kommen.
Die Beantragung der Fördermittel muss jedoch durch Sie selber erfolgen.
Eventuell werden für die Beantragung weitere Unterlagen von einem Energieberater benötigt, die von mir beispielsweise im Rahmen der BAFA- Förderantrags-Begleitung erstellt werden.
Plant ein Energieberater meine Sanierungsmaßnahmen?
Ich erstelle keine detaillierten Baupläne, aber ich erarbeite eine individuelle
Sanierungsstrategie. Das heißt, ich analysiere Ihr Gebäude, zeige sinnvolle Maßnahmen auf, erstelle einen Fahrplan für die Umsetzung und prüfe mögliche Fördermittel.
Die in dieser Strategie vorgeschlagenen Maßnahmen stellen jedoch keine Fachplanung dar. Hierfür benötigen Sie Fachunternehmen wie beispielsweise Installateure, Elektriker, Heizungsbauer, oder Dachdecker.
Für einzelne Maßnahmen kann es außerdem notwendig sein, weitere Sachverständige wie beispielsweise Statiker hinzuzuziehen..
Was ist ein iSFP (individueller Sanierungsfahrplan)?
Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist eine maßgeschneiderte Strategie für Ihre energetische Sanierung. Er zeigt, welche Maßnahmen sinnvoll sind, wie sie sich auf Ihre Energiekosten auswirken und welche Fördermittel Sie erhalten können.
Ein zusätzlicher Vorteil: Wer Maßnahmen aus dem iSFP umsetzt, bekommt 5 % mehr Förderung.
Hier finden Sie weitere Informationen: Individueller Sanierungfahrplan (iSFP)
💨 Wann ist ein Lüftungskonzept notwendig?
Gemäß DIN 1946-6 ist ein Lüftungskonzept immer dann verpflichtend, wenn:
- mehr als 1/3 der vorhandenen Fensterfläche ausgetauscht wird
oder - mehr als 1/3 der Dachfläche energetisch saniert wird
oder - neue luftdichte Fenster ohne lüftungstechnischen Ausgleich eingebaut werden (z. B. bei luftdichter Sanierung)
Die Beauftragung zur Erstellung eines korrekten Lüftungskonzepts durch ein qualifiziertes Fachunternehmen liegt in Ihrer Verantwortung. Ich unterstütze Sie gerne hierbei und ermittle, ob Sie für Ihren Sanierungsfall ein Lüftungskonzept erstellen lassen müssen.

